26.08.2011 - Paul K. war bis 2008 berufstätig. Dann wurde er arbeitslos und erhielt Arbeitslosengeld I. Als dieses auslief, hielt sich der 55-Jährige mit dem Sammeln von Pfandflaschen finanziell über Wasser. Das wenige Geld reichte jedoch nicht, um Rückzahlungen tilgen oder die laufenden Kosten wie etwa die Miete bezahlen zu können. Paul K. resignierte, zog sich mehr und mehr zurück.
Für Paul K. entstand ein Gefühl der Ausweglosigkeit, er erkrankte psychisch und ist mittlerweile in stationärer Behandlung. In der Klinik wurde mit ihm zusammen ein Antrag auf Arbeitslosengeld II gestellt. Eine drohende Räumungsklage konnte verhindert werden. Doch nach wie vor sind Summen für Gas und Strom offen. Paul K. weiß nicht, wie er sie momentan bezahlen soll. Die Kartei der Not hilft und unterstützt ihn finanziell bei den Energiekosten. (jös)
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