Günzburg, 26.01.2013 - Günzburg Sie ist ein Gewinn für alle Seiten: die Adventskalender-Aktion des Lions Clubs Günzburg. 40 000 Euro kamen bei der dritten Auflage durch den Verkauf der 8000 Kalender an Spenden zusammen. 30 000 Euro fließen in Projekte des Lions Clubs, der damit auch die Ausbildung eines zweiten Augenarztes für Afrika finanziert. 10 000 Euro gehen an die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung. Gestern Nachmittag übergaben die Initiatoren der Lions, Präsident Hermann Hutter, Schatzmeister Gerhard Rössler sowie die Organisatoren Karen und Hans-Jürgen Sattler in der GZ-Redaktion den Spendenscheck für unser Leserhilfswerk, das damit Menschen in der Region helfen kann, die in Not geraten sind.
Hans-Jürgen Sattler beschrieb die Motivation der etwa 30 Mitglieder des Lions Clubs, die sich beim Adventskalender engagieren: „Wir können alle ein Stückchen von unserem sonnigen Leben abgeben.“ Präsident Hermann Hutter blickte auf den sensationellen Erfolg der Aktion zurück. In seinem Laden sei der Verkauf der Kalender an einem Werktag um 9 Uhr gestartet worden. „Um 9.20 Uhr waren alle Kalender weg.“ Neben dem guten Zweck konnten die Käufer 363 Preise gewinnen - ein neuer Rekord. Und auch die Zahl der Sponsoren hatte sich von etwa 80 auf knapp 130 erhöht.
Im Advent 2013 ist die vierte Auflage geplant. Dieses Mal, so erläuterten die Organisatoren Karen und Hans-Jürgen Sattler, soll die Zahl der Kalender aber nicht mehr weiter gesteigert werden. Einer der Gründe: Ab einem Betrag von 40 000 Euro werde Lotteriesteuer fällig. Berthold Veh, Redaktionsleiter der Günzburger Zeitung, dankte den Lions für ihre „geniale Adventskalender-Aktion“, die Menschen in Not zugute kommt. Das Leserhilfswerk der Augsburger Allgemeinen lindere in ihrem Verbreitungsgebiet die Not vor der Haustür. Und das Lions-Projekt „Sight first“ bekämpfe die Blindheit von Menschen in Afrika. Wie Hutter erläuterte, wird durch die Adventskalender-Aktion die Ausbildung eines zweiten Augenarztes finanziert. In Somalia komme ein Augenarzt auf sechs Millionen Menschen.
Die Geschäftsführerin der Kartei, Susanne Donn, und Kuratoriumsmitglied Stefan Hartling berichteten von Notfällen, bei denen das Leserhilfswerk im GZ-Verbreitungsgebiet Unterstützung gewährte. Etwa 36 000 Euro hat die Kartei im vergangenen Jahr hier ausgegeben. Dabei kam das Leserhilfswerk mehrfach für Heizkosten auf, wenn beispielsweise Witwen in ihren Wohnungen frieren mussten. (bv)
Das Hilfswerk der Mediengruppe Pressedruck und des Allgäuer Zeitungsverlags
Stiftung Kartei der Not
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86167 Augsburg
Tel: 0821/777 21 21
Fax: 0821/777 21 22
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Konto 2030
BLZ 720 500 00
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BLZ 733 500 00
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